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Das Barrier Reef genießt den Ruf, eines der schönsten Ziele für Taucher zu sein und ist das größte Korallenriff der Welt. Es erstreckt sich in den Gewässern vor Queensland auf einer Länge von über 2500 km und steht als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Als größtes, von einem lebenden Organismus geschaffenes Gebilde ist es das einzig Lebendige, das aus dem Weltall mit bloßem Auge zu erkennen ist. Das Riff umspannt ca. 75% der Ostküste von Queensland und reicht von Maryborough und Bundaberg im Süden bis über Cape York weit im Norden hinaus.
Die Basis des Great Barrier Reef ist mit dem äußeren Rand der australischen Kontinentalplatte verbunden, die einst Teil der Küste von Queensland war. Im Norden reicht das Riff bis zu 15 Kilometer nah an die Küste heran, während sich die Entfernung im Süden auf bis zu 160 Kilometer vergrößert. Mit seinen mehr als 3.000 Einzelriffen, 600 Inseln, 1500 Fischarten und 400 Korallengattungen ist das Great Barrier Reef ein einzigartiges Wunder der Natur.
Von der Küste Queenslands kann man das Barrier Reef durch eine Reihe verschiedener Transportmittel erreichen. Sowohl Linienfluggesellschaften wie auch kleinere Chartermaschinen und Hubschrauber steuern verschiedene Ziele am Riff an.
Zu Wasser umfasst das Transportangebot jede erdenkliche Art von Booten, angefangen von Hochgeschwindigkeitskatamaranen bis hin zu großen Segeljachten.
Besonders bequem lässt sich das Great Barrier Reef von Cairns aus erreichen,
das sich nur wenige Kilometer vom Barrier Reef entfernt an der Ostküste befindet.
Zu den anderen Hauptabreisepunkten gehören unter anderem Townsville sowie verschiedene Städte entlang der Whitsunday Coast, einschließlich Airlie Beach, Shute Harbour und Mackay. In Richtung der Südspitze des Riffs liegen Rockhampton, Gladstone und Bundaberg.
Besucher des Great Barrier Reefs können aber auch in Brisbane oder an der Gold Coast übernachten.
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Tauchen
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Das Barrier Reef gilt unter Kennern als das Tauchparadies schlechthin. Tauchgänge am Riff sind im Allgemeinen sicher und unkompliziert, da die Tauchtiefen im Rahmen bleiben, das Wasser warm ist und die Sichtverhältnisse ganz ausgezeichnet sind. Die meisten Taucher bewegen sich in einer Tiefe von bis zu 10 Metern, und selbst erfahrene Tauchsportler entscheiden sich nur selten für Tauchgänge in mehr als 20 Metern Tiefe. Vor Ort gibt es eine Vielzahl an Tauchschulen mit einem umfangreichen Serviceangebot und Charterboote – es können sogar spezielle Tauchreisen gebucht werden. Eigens angefertigte Tauchboote bringen Taucher und Schnorchler zu entlegenen Stellen des Riffs. Die Mittagsverpflegung ist bei solchen Ausflügen inklusive, außerdem gibt es besondere Angebote für Ganztagestouren. So genannte „Live aboard' Expeditionen sind Touren von zwei bis sieben Tagen Dauer mit speziell ausgestatteten Booten und erfreuen sich bei tauchbegeisterten Besuchern immenser Beliebtheit. Hierbei werden weltbekannte Riffziele angesteuert, wie beispielsweise Cod Hole vor Lizard Island und die spektakulären Ribbon Reefs, die alle von Cairns aus gut erreichbar sind.
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Unter allen Inselhotels von Queensland gibt es nur 5, die sich auf echten Koralleninseln befinden.
Hierbei handelt es sich um Lizard Island, Green Island, Heron Island, Lady Elliot Island und Lady Musgrave Island.
Gleich ob man einen Tag oder auch eine ganze Woche am Riff verbringen, eines ist sicher – Besucher, die nach Queensland kommen, sollten sich dieses einzigartige Naturerlebnis auf keinen Fall entgehen lassen.
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» Tagesausflüge
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Besonders empfehlenswert für Riffbesucher ist eine Tagesfahrt mit einem Boot, die in vielen Häfen entlang der Küste des Great Barrier Reef gebucht werden kann. Pfeilschnelle Katamarane gleiten durch die Wellen und steuern ausgewählte Ziele des Riffs an. An Bord erklären Meeresbiologen den Besuchern das tropische Ökosystem des Riffs - der direkte Kontakt mit diesem Wunder der Natur wird zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unter Wasser können Besucher das Meeresleben schnorchelnd oder tauchend aus nächster Nähe bestaunen. Wer lieber trocken bleibt, kommt über ein Unterwasserobservatorium oder ein U-Boot mit Unterwasseraussichtsfenstern trotzdem voll und ganz auf seine Kosten.
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Nach dem Besuch des Riffs kann man die verbleibende Zeit für ein Sonnenbad nutzen und das tropische Mittagsbüffet genießen, das im Preis für die Tagestour mit eingeschlossen ist. Auch Besuchern, die noch keinen Tauchschein haben steht die Welt des Riffs offen:
Viele Tauchschulen bieten direkt vor Ort einen Tauchgang zum Riff in Begleitung eines erfahrenen Tauchlehrers an. Tauchern mit Tauchschein bieten sich zahlreiche Gelegenheiten für echte Unterwasserabenteuer .
Wer das Great Barrier Reef mal aus einer ganz anderen Perspektive bewundern will, hat die Möglichkeit an einem der Helikopterrundflüge teilzunehmen, die vom Riff aus starten.
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